Deine Schönheit ist einzigartig.

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr. Abgesehen von den vielen Studien kann ich nach 17 Jahren Friseurin selbst belegen, dass viele Frauen, sich ganz anders sehen und wahrnehmen, als sie tatsächlich sind! Sie nehmen sich selbst nicht an, sie sehen ihre eigene Schönheit nicht, nur die der anderen. Ich gehörte ebenfalls dazu.

Im Spiegel sehen wir unsere Zwillingsschwester, die mit Fehlern und Macken behaftet ist, sie ist nicht dünn genug, nicht hübsch genug, erfolgreich ist sie auch nicht, ach und große Ohren hat sie auch noch. Genauer betrachtet, ist sie eine Großbaustelle mit lebenslanger Auftragsdauer. Dabei ist Schönheit etwas Zauberhaftes und nicht rein äußerlich.

Das macht mich unendlich traurig und wenn ich ehrlich bin, sogar wütend.

 

Wir ignorieren unsere eigene Schönheit.

Doch woran liegt das ?

Schon im Babyalter werden wir Mädchen als Mini-Prinzessinnen gekleidet. Von klein auf werden wir mit Schönheit konfrontiert und im heranwachsendem Alter mit Schönheitsidealen. Die kleinen süßen (in ihren tollen Kleidchen), schlanken Mädchen bekommen immer mehr Aufmerksamkeit als die „nicht so süßen“, etwas rundlicheren. Schuld daran sind auch die Prinzessinnen in allen Märchen. ( Die habe ich mir gerade alle noch mal angesehen. Ich liebe Märchen, keine Frage.) Sie stellen natürlich ein Schönheitsideal dar. Und welches kleine Mädchen möchte keine Prinzessin sein?

Also, ich wollte schon eine sein. Du nicht ? 😉

Von klein auf eifern wir Schönheitsidealen (kultur- und länderabhängig) nach, bewusst oder unbewusst. Dabei speichert unser Unterbewusstsein hübsch, süß, schlank, groß ist gleich glücklich, erfolgreich, beliebt und ganz klar: bekommt den Prinzen. 😉

Doch damit nicht genug. Mit jedem Bild, jeder Werbung, einfach überall wird uns das Schönheitsideal aufgedrängt. Unterschwellig erreicht uns die Botschaft: Du bist (noch) nicht gut genug. Und ganz unbewusst und ungewollt hetzen wir uns in einen höchst peniblen Vergleichsmarathon…

…mit fatalen Folgen.

 

Wir sagen unserem Körper den Kampf an (und vergessen, dass darin eine Seele wohnt). Wir hungern, trainieren, stylen und schminken uns bis zur völligen Erschöpfung um uns dem Schönheitsideal anzugleichen, um in die Reihen der perfekten Frauen zu passen – auf das sich damit das Versprechen erfüllt, dass wir glücklich und erfolgreich werden auf allen Ebenen. Nichts ist so wichtig, wie durchzuhalten bei diesem Wettbewerb gegen uns selbst.

Wir stehen nicht zu uns, viel schlimmer noch. Wir nehmen uns selbst nicht an, so wie wir sind. Wir erkennen unsere eigenen Qualitäten nicht. Wir vergleichen uns, und fühlen uns nie gut oder schön genug.

Dabei gibt es keinen Grund dafür.

 

Leider muss ich dazu sagen, lasten wir uns diesen Druck letztendlich selbst auf.

Davon mal abgesehen, dass nur wenige Menschen dem Schönheitsideal entsprechen (objektiv betrachtet), hat Schönheit in meinen Augen nichts mit einem Schönheitsideal zu tun.

• Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

• Schönheit ist nicht rein äußerlich, Schönheit ist etwas Einzigartiges.

• Jeder einzelne von uns hat seine eigene Schönheit.

• Dazu kommt das 5kg weniger, nicht automatisch schöner oder attraktiver machen.

• Schön bist du, wenn du strahlst und das kommt von innen.

• Fokussiere dich auf deine tatsächliche unverfälschte Schönheit und messe dich nicht mit anderen.

Kurze persönliche Geschichte dazu (Ausstrahlung)

Als ich zurück kam, von meiner einjährigen Südamerikareise, fiel mir etwas auf. Äußerlich, hatte ich mich nicht viel verändert, außer dass ich einige Kilogramm mehr auf die Waage brachte, („das gute Bier ;-)“ ). Jedoch fühlte ich mich pudelwohl in meiner Haut. Ich war einfach rundum glücklich und zufrieden mit mir selbst. Das witzige war aber, dass alle, die mich wiedersahen nicht zwischen Erstaunen und Verzückung pendelten. Ich hörte oft: Du bist so schön geworden! Es klang als hätte ich ein Rundum-Programm bei einem Chirurgen hinter mir. Was????

Jetzt lassen wir aber mal die Kirche im Dorf, ich war nur ein Jahr weg.

Meiner Meinung nach übertrieben sie alle. Es waren doch nur Schmeicheleien. Es brauchte tatsächlich Zeit, bis ich mir das erklären konnte. Meine äußere Schönheit war es definitiv nicht. Das, was die anderen als schön empfanden, war meine Ausstrahlung!

Es war die Zufriedenheit mit mir und meinem Leben, die mich natürlich strahlen ließ. Doch noch bedeutungsvoller, die Annahme und Liebe zu mir selbst. Während dieser Reise hatte ich gelernt, mich so anzunehmen wie ich bin und meine eigene Schönheit erkannt. Das spiegelte sich in meiner gesamten Bewegung wieder. Ich hatte keine Unsicherheiten und dachte nicht darüber nach, wie ich wirke. Ich war einfach ich Selbst.

„Beauty begins the moment you decide to be yourself !“

Coco Chanel

Aber, was genau bedeutet Schönheit?

Schönheit hat unglaublich viele Gesichter. Nur leider wird sie oft mit Schönheitsidealen und Modellmaßen verwechselt. Fatal! Denn Schönheit ist etwas Besonderes und Einzigartiges. Da wir oft geblendet sind von Idealen, ist die Schönheit eines Menschen vielleicht, erst auf dem zweiten Blick erkennbar.

Gerade wenn wir lieben, können wir das ganz leicht feststellen. Wir sehen im anderen den schönsten Menschen der Welt, obgleich er vielleicht gar nicht dem Schönheitsideal entspricht, dass wir von Magazincovern kennen. Wenn du einmal richtig geliebt hast, dann weißt du ganz genau, wovon ich spreche. Dieser Mensch verzaubert dich, er strahlt und du siehst keinen anderen. Außer ihn! Man bildet sich diese Schönheit nicht ein.

Die Bezauberung, die man empfindet, wenn man in die Augen seines Partners blickt. Das ist genauso real wie das, was Eltern sehen, ( in meinem Fall als Tante 😉 ) wenn sie ihren Kindern beim Spielen zuschauen. Es ist diese Schönheit, die nur du wahrnimmst.

Schönheit ist nicht rein äußerlich. Schön ist dein Wesen, deine Art, deine Aura und ganz wichtig die Liebe zu dir selbst.

Schönheit ist nicht makellos! Denn, makellos bedeutet perfekt und

perfekt gibt es nicht!

Erkenne auch du deine einzigartige Schönheit!

 

Erkenne dein reales Selbstbild, vor allem die Schönheit darin.

Darüber, wie wir Frauen uns selbst sehen, gibt es ein großartiges Experiment. Ein Künstler der ein Bild laut Selbstbeschreibung zeichnet und ein Bild laut Fremdbeschreibung. Es sind erschreckende Ergebnisse!

Wie viel schlechter wir uns selbst sehen, als wir tatsächlich sind. Die selbst beschriebenen Bilder sehen viel „hässlicher“ (auch objektiv betrachtet) aus, als die fremd beschriebenen Bilder.

Als würden wir vergebens nach etwas suchen, was wir an uns nicht mögen. Statt die schönen blauen Augen zu sehen oder unsere eigenen Werte zu sehen, sehen wir einen winzigen Pickel, der uns riesig und hässlich erscheint. Wir stellen uns selbst in einem schlechten Licht dar und machen uns grundlos „hässlich.“ (objektiv betrachtet)

Traurigerweise kommt mir das sehr bekannt vor. Zu oft ist es vorgekommen, dass viele meiner Kunden – als ich noch als Friseurin arbeitete – immer irgendetwas an sich fanden um herumzumeckern. Entweder waren die Ohren zu groß, die Wimpern zu kurz, die Haare zu dünn usw.

Ihr Selbstbild passte überhaupt nicht zu, in dem Fall, meinem Bild (Fremdbild). Als Außenstehende vom Fach kann ich nur sagen, sie stellten sich „hässlich“ dar, obwohl sie es nicht waren. Sie sahen nicht wie schön sie waren, nur das was sie gerne anders hätten. „Das Idealbild.“

Selbst wenn ich ihre Aussagen durch Komplimente ersetzen wollte, glaubten sie mir nicht und annehmen konnten sie es schon gleich gar nicht.

Wir suchen nach „Fehlern“ und messen uns. Hör auf zu suchen!

Fange an dich zu sehen, anzunehmen und du wirst sehen wie viel Schönheit du besitzt. Fernab von irgendwelchen Idealen.

Ich wünsche dir, dass der nächste Blick in den Spiegel ein anderer ist und du deine Schönheit darin erkennst.

Denn deine SCHÖNHEIT ist einzigartig 😉 

Lass dich inspirieren!

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Ich freue mich auf Dich!

Liebe Grüße

Teuta

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